ICH BIN GUTER HOFFNUNG, ODER AUCH NICHT

Als ich heute Morgen den TAGESSPIEGEL-online "aufmachte" fiel mir dieser "AUFMACHER" sofort ins Auge ... Und bei BR 2 fragte auch heute Morgen eine Moderatorin, ob wir uns in diesem Corona-Jahr immer mit den richtigen Problemen beschäftigt hätten. Sie fand darauf leider keine schlüssige Antwort. 

Ich behaupte schon, das haben wir nicht. Jedenfalls nicht in den "großen" Medien und auch nicht in der öffentlichen Diskussion. Im Mittelpunkt stand immer nur die Angst vor Corona, vor einer Krankheit. Nur wenige verwiesen darauf, dass Gesundheit doch viel mehr ist als die Abwesenheit von Krankheit, von Corona. 

Zur Erinnerung, die WHO definiert Gesundheit so:

Sie "ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen."

Und hier fällt mir meine ältere Enkelin (14) ein. Sie sitzt seit Wochen zu Hause und macht "Distanzunterricht". Der sieht mitunter so aus: Es gibt Tage, da hockt sie von 8 bis 15 Uhr fast ohne Pause vorm Bildschirm und schaut ihren Lehrerinnen und Lehrern zu ...

Denkt hier jemand an ihr Wohlergehen? An ihre Gesundheit? An die Folgen?

Es würde keine verbindlichen Regeln geben, wie dieser Unterricht abzulaufen hätte, hörte ich dieser Tage.

VERFLUCHT NOCH MAL, brauchen wir in diesem Lande denn für alles Regeln. Hier sind doch die Schulleitungen, die Lehrer in der Verantwortung und auch die Eltern!!!!

Den Lehrern rufe ich zu: Es gibt nicht nur Computer, sondern auch Bücher, Papier und Stifte, die sollten doch im Distanzunterricht auch einen Platz haben!!!!

 

Übrigens, ab 8. März sollen BUCHHANDLUNGEN dann auch zum "Einzelhandel des täglichen Bedarfs" gehören. Das ist ein Hoffnungsschimmer! Oder sollte ich doch besser schreiben: 

ES WURDE ABER AUCH ZEIT!

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0