LAHM GELEGT

Es ist ewig her, dass ich hier was geschrieben habe. Ich war einige Zeit CORONA-müde. Die immer gleichen Nachrichten machten mich traurig, wie es mich auch traurig machte, dass meinen großen Enkeln lange, lange Zeit der Gang in die Schule verwehrt  blieb. Jetzt öffnen sich auch für sie endlich wieder die Schultüren, und sie bleiben hoffentlich bis zu dem Sommerferien Ende Juli auch OFFEN...

ABER die ganz große Erleichterung über diese kleine Normalität (die ja eigentlich noch keine ist, denn die Kinder müssen sich hinter Masken verstecken und Abstand halten) ist ausgeblieben. Mich verstört nach wie vor, wie DIE Angst vor dieser Krankheit das Leben mancher Menschen bestimmt. Sie fürchten, andere anzustecken, und richten ihr Tun und Lassen danach aus.

Angst ist meist ein schlechter Ratgeber, vor allem hier. Denn Leben ist viel MEHR, als keimfrei existieren zu dürfen. Der Mensch ist ein soziales Wesen, er braucht andere Menschen zum Reden, zum Kuscheln, zum Streiten, für die "Welt"-Erkundung, um zu lernen, um Politik zu betreiben und Kunst zu machen und zu erleben...  

Ohne die ANDEREN ist unser Leben, wie man in meiner Heimat sagt, "NÜSCHT".

Ich will wieder leben!

 

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