FRAGEN AN MICH

Irgendwann war dieses Land, in dem ich seit dem 3. Oktober 1990 lebe, doch auch zu meinem Land geworden. Erst lernte ich den üppigen Salatteller schätzen, der mir in den Gaststätten serviert wurde. Ich war froh, dass meinem Sohn die 18 Monate in der NAV erspart blieben. Später machte ich mich mit meinem Mann auf, Teile Osteuropas, der USA, Afrikas  und der Karibik zu erkunden. Ich veröffentlichte meine ersten Bücher ...

ABER nun fühle ich mich in diesem Land wieder unwohl!!!! 

Es ist die irrlichternde Corona-Politik, die keinerlei andere Meinungen mehr zulässt und Andersdenkende ganz frech diskriminiert, die mir zusetzt, aber es sind auch die Drohungen, die gegen Russland erhoben werden, die ich nur als Spiel mit dem Feuer sehen kann.

Könnte die Bundesrepublik wieder ein Land werden, in dem jeder Fragen offen stellen oder Zweifel äußern darf, ohne in eine Schachtel gesteckt zu werden?

Wäre der Gedanke, ein gemeinsames Haus Europa zu bauen, der uns vor fast 40 Jahren bewegt hat, noch zu retten?

Und von wem? 

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