In der Lausitz wird seit mehr als 150 Jahre Braunkohle gewonnen, erst im Tiefbau, später in Großtagebauen.

Seitdem wird diese Landschaft verändert. Es verschwinden Wälder, Teiche, auch Dörfer, Ortsteile und ein Berg,

der Koschenberg. Er war der einzige Steinberg in der Niederlausitz und lieferte und liefert Grauwacke für Straßen,

Eisenbahn und Industriebauten.

Die Autorin, die am Fuße dieses Berges aufgewachsen ist, verwebt in dem Buch die Geschichte dieses Berges und

die Geschichte des Braunkohlenbergbaus mit der Geschichte ihrer Großeltern und der Orte, in denen sie lebten:

Wendisch Sorno, Sedlitz, Bückgen, Werchow, Nardt und Großkoschen. Sie fragt dabei auch nach Gewinn und Verlust,

den der Bergbau und die Landschaftsveränderungen den Menschen in der Lausitz brachten und bringen und welche

Perspektiven ihre Heimat haben könnte.

 

NORA Verlagsgemeinschaft Berlin

14,90€

ISBN 978-3-86558-305-6